Schule an den Eichen besuchte das Deutsche Schallplattenmuseum
Zehn Schülerinnen und Schüler der Nortorfer Förderschule „Schule an den Eichen“ besuchten das Deutsche Schallplattenmuseum. Sie experimentierten mit Akustik, bestaunten Klangfiguren und erlebten historische Technik wie eine alte Schallplattenpresse. Zum Abschluss hörten sie Musik von KISS auf moderner Hifi-Anlage.
Zehn Schülerinnen und Schüler von der Nortorfer Schule an den Eichen, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung, besuchten jetzt unter Führung ihres Lehrers Thomas Hallbauer das Deutsche Schallplattenmuseum. Empfangen wurden sie hier von Dieter Hartwig und Karl-Heinz Schümann von Museumsverein.
Der Rundgang begann mit einigen Experimenten zu Grundbegriffen der Akustik, bei denen die Jugendlichen Dieter Hartwig nicht nur zur Hand gehen, sondern vieles auch selbst ausprobieren durften. Besonders begeistert zeigten sich die Besucherinnen und Besucher von den Chladnischen Klangfiguren, bei denen die Schwingungen einer Metallplatte mit buntem Pulver sichtbar gemacht wurden: „Das sieht aus wie eine Zielscheibe“ und „… jetzt wie Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel“, erkannte sie.
Karl-Heinz Schümann führte nicht nur historische Grammophone vor, sondern auch die Arbeitsschritte an einer 60 Jahre alten, aber noch immer funktionsfähigen, zischenden und klappernden Schallplattenpresse, die Mitte der 1960er-Jahre im damaligen Nortorf Schallplatten-Presswerk TELDEC in Betrieb war.
Zum Abschluss legte Heinz Schümann zum Vergnügen der Jugendlichen noch „I was made für loving you“ von KISS auf einer modernen Hifi-Anlage auf, um den Unterschied der Tonqualität zwischen einem zuvor gehörten 100 Jahre alten Grammophon und der heutigen Spitzentechnik zu demonstrieren.