Deutsches Schallplattenmuseum jetzt mit Qualitätssiegel
In einer Feierstunde mit über 40 geladenen Gästen wurde dem Museum am Freitag das offizielle Gütesiegel „Zertifiziertes Museum“ überreicht. Zertifiziert wurde das Museum von der „Museumsberatung und -zertifizierung in Schleswig-Holstein“ mit Sitz im Nordkolleg in Rendsburg. Die Initiative dazu ging vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein aus. Neben dem Elbschifffahrtsmuseum in Lauenburg und dem Stormarnschen Dorfmuseum in Hoisdorf sind die Nortorfer die einzigen, die in diesem Jahr das begehrte Gütesiegel erhalten haben.
Ein großer Tag für das Team des Deutschen Schallplattenmuseums in Nortorf: In einer Feierstunde mit über 40 geladenen Gästen wurde dem Museum am Freitag das offizielle Gütesiegel „Zertifiziertes Museum“ überreicht. Zertifiziert wurde das Museum von der „Museumsberatung und -zertifizierung in Schleswig-Holstein“ mit Sitz im Nordkolleg in Rendsburg. Die Initiative dazu ging vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein aus. Neben dem Elbschifffahrtsmuseum in Lauenburg und dem Stormarnschen Dorfmuseum in Hoisdorf sind die Nortorfer die einzigen, die in diesem Jahr das begehrte Gütesiegel erhalten haben.
Der Übergabe voraus ging ein mehrmonatiger Arbeitsprozess in einer Arbeitsgemeinschaft der Vereinsmitglieder Dieter Hartwig, Jochen Braune, Carin Schumacher und Bernd Lacher. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, Qualitäts- und Angebotsentwicklung und Professionalisierung und Servicequalität sollen mit der Erfüllung der Vorgaben erreicht werden. Kurzum: Das in Deutschland einzigartige Museum sollte noch fitter gemacht werden, um auch in Zukunft einen hohen Qualitätsstandard erfüllen zu können. „Sie sind eine wunderbare Bereicherung der schleswig-holsteinischen Museumslandschaft“, lobte Dagmar Linden, die Leiterin der Zertifizierungsstelle. Dr. Brigitte Heise, Vorsitzende des Beirates der Museumsberatung und -zertifizierung im Land, lobte den unermüdlichen Einsatz und die Kreativität des Teams, die dem Museum zu einem lebendigen Ort mit internationaler Strahlkraft verholfen hätten.
An der Museumzertifizierung können nur Museen teilnehmen, die sich einer strengen Definition und ethischen Richtlinien verpflichten und ihnen entsprechen. Das zu durchlaufende Verfahren ist eine Herz- und Nieren-Prüfung mit harter Arbeit. Dazu gehörtern u.a. Selbstevaluation, Beratung durch ausgewiesene Museumsexperten, Verpflichtende Fortbildungen zu den Standards, ein Sammlungs- und Marketingkonzept und vieles mehr.
Unser „Museumschef“ Lutz Bertram freute sich wie ein Schneekönig über das begehrte Siegel, das nun einen gut sichtbaren Platz im Eingangsbereich des Schallplattenmuseums erhält. „Weil wir einzigartig sind, sind wir auch das schönste Museum der Welt und deshalb passt die Plakette zu uns“, freute sich Bertram. Auf den Lorbeeren ausruhen will sich unser Team aber nicht. Schließlich muss die Zertifizierung nun weiter mit Leben gefüllt werden. „Deshalb fängt die eigentliche Arbeit jetzt erst an“, so Lutz Bertram.
Wir bedanken uns herzlich bei der Museumsberatung und -zertifizierung in Schleswig-Holstein und dem Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.
Ein weiterer herzlicher Dank geht an unsere Vereinsmitglieder Dieter Hartwig, Jochen Braune, Carin Schumacher und Bernd Lacher und an alle die uns auf diesem Weg unterstützt haben.